CSU Berg

CSU Berg

Vortrag zum Reaktorunfall in Fukushima, Japan

Montag 24. März 2014 von admin

Einladung zu einem Vortrag zum Reaktorunfall in Fukushima, Japan
Referent Dipl. Ing. Peter J. Schally, Farchach
Freitag, 28.03.2014, 19.30 Uhr
Gaststätte Müller, Farchach

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,

am 11.03.2014 war der dritte Jahrestag des Reaktorunfalls in Fukushima. Aus diesem Anlass hat uns Herr Dipl. Ing. Peter Schally angeboten, einen Vortrag zum Thema Kernenergie zu halten:

Die Diskussionen zu Fukushima und zur Kernenergie sind meist geprägt von Angst, Unwissenheit und politischer Voreingenommenheit und haben oft einen fanatischen Charakter angenommen. Dies sind aber sicher keine guten Ratgeber für Zukunftsentscheidungen. Ich möchte Ihnen anbieten, eine Präsentation zu diesem Thema zu halten um einige Fakten zur Versachlichung in die Diskussion einzubringen. Was ist meine Motivation, Ihnen diese Präsentation anzubieten? Der Wissensstand zu dem Unfall in Fukushima und allgemein zur Kernenergie ist sehr gering in der Bevölkerung und damit sind die Menschen natürlich auch anfällig für jegliche Art von Falschinformationen und Halbwahrheiten. Hier können Informationen aus seriösen wissenschaftlichen Quellen sehr zur Versachlichung beitragen. Was ist mein fachlicher Hintergrund für dieses Thema? Nach dem Abitur an den Schulen Schloss Salem habe ich erst an der Ludwig Maximilian Universität in München Physik studiert und dann an der Technischen Universität in München Maschinenbau. Schon meine Diplomarbeit habe ich zu einem Thema der Reaktorsicherheit angefertigt und auch meine Dissertation beschäftigte sich mit diesem Fachgebiet. Danach habe ich über 30 Jahre in der Reaktorsicherheitsforschung gearbeitet und viele wissenschaftlichen Veröffentlichungen gemacht und Vorträge auf diesem Gebiet gehalten. Ich war als deutscher Vertreter an internationalen Projekten der Reaktorsicherheitsforschung sowohl in den USA als auch 3 Jahre in Japan tätig.
Ich habe das größte jemals in der Bundesrepublik durchgeführte Forschungsvorhaben der Reaktorsicherheitsforschung – das trilaterale 2D/3D-Projekt – geleitet und war auch 2 Jahre im Bundesforschungsministerium in Bonn auf diesem Gebiet tätig.“

Wir würden uns freuen, wenn Sie zahlreich an dieser Veranstaltung teilnehmen würden. Mich bitte ich zu entschuldigen, da bereits eine anderweitige Verpflichtung habe. Herr Dr. Haslbeck wird Sie kompetent durch den Abend geleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Hlavaty

Ortsvorsitzender

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 24. März 2014 um 19:54 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

Kommentar schreiben