CSU Berg

CSU Berg

Haben wir die Wahl?

Montag 31. Oktober 2011 von admin

Immer heftiger wird nahezu ausschließlich  aus den Nachbargemeinden die Diskussion geführt, dass die Wadlhauser Gräben für WEA ungeeignet seien. Neben den Gutachten, die die Gemeinde Berg im Rahmen des Verfahrens in Auftrag gegeben hat und die zu einem positiven = wirtschaftlichen Ergebnis kommen, kursieren diverse Laiengutachten im Netz, die dieses Ergabnis bestreiten.

Auch wird der Gemeinde Berg vorgeworfen, sie verfahre nach dem Sankt Florians Prinzip und halse die gesamten Belastungen, die von den WEA ausgehen, den Nachbargemeinden, insbesondere Schäftlarn und dem Ortsteil Neufahrn auf. Wenn man die Schreiben liest, die man als Gemeinderat so erhält, hat man den Eindruck, dass sich die gesamte Bevölkerung mit Sack und Pack Tag und Nacht in den Wadlhauser Gräben aufhält, um dort Rotmilan und Fledermaus zu schützen.

Bei allem Verständnis für die zum Teil weit hergeholten Argumente, kann man sich dem Eindruck nicht verschließen, dass hier mit dem umgekehrten Sankt Florians Prinzip argumentiert wird. Bitte schön die WEA überall aufstellen, bloß nicht zu uns rüber. Ich habe noch keinen Vorschlag auch nicht vom Bürgermeister von Schäftlarn beim Informationsabend in Aufkirchen gehört, wo den sonst bei der Maßgabe vom 1000 m Abstand (mehr geht nicht, da sonst Negativplanung)  die WEA aufgestellt werden können.

Im Übrigen ist die Verlagerung auf die Frage der Wirtschaftlichkeit zunächst zweitrangig. Als erstes gilt es einen Standort zu sichern. Mit den Wadlhauser Gräben ist dies beabsichtigt, ein offenes Verfahren eingeleitet und entsprechende Vorgaben gemacht. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Ob und wer die WEA dann betreibt, sofern das Verfahren mit den beabsichtigten Standorten abgeschlossen wurde,  ist davon abhängig, ob diese an diesem Standort wirtschaftlich betrieben werden können. Sofern die Wirtschaftlichkeit nachgewiesen ist, sollte sich die Gemeinde Berg beteiligen. Sofern dies fraglich ist, muss der Betrieb durch Dritte übernommen werden – oder man hat Flächen, die zwar für WEA ausgewiesen sind, es sich aber kein Betreiber findet: Auch eine Möglichkeit.  

Die CSU Berg hält jedenfalls an dem beabsichtigten Standort fest. Die wirtschftliche Betrieb ist jedenfalls durch weitere Untersuchungen und hierzu gehören nach unserer Auffassung auch tatsächliche Windmessungen vor Ort nachzuweisen.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 31. Oktober 2011 um 23:48 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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