CSU Berg

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Von der Qual der Wahl bis zur Widmung – Bericht aus dem Gemeinderat

Mittwoch 24. November 2010 von admin

Zunächst gedachten die Gemeinderäte nochmals dem kürzlich verstorbenen Peter Gastl-Pischetsrieder, der von 1972-1984 am Ratstisch saß. Anschließend gab der Bürgemeister bekannt, dass man bei derPerchastrasse in Berg in Verzug sei und wegen des bevorstehenden Winters jetzt nur noch in kürzen Bauabschnitten die Strasse aufreißen wird. Die Freizeitanlage in Farchach solle demnächst neu verpachtet werden. Auch die Kegelbahn soll bis März 2011 wieder hergestellt sein.

Einen umfangreichen Bericht gab das Büro Weidinger zur Anschaffung der neuen Heizanlage für das Feuerwehrhaus in Allmannshausen ab. Gas, Öl, Luft-Wärmepumpe und die sog. N-Tech Stromheizkartusche wurde gegenübergestellt.

Schließlich lief es auf eine Entscheidung zwischen Gas und Luft-Wärmepumpe hinaus. Für Gas sprach das günstigtes Angebot und der wirtschaftliche  Betrieb, dagegen der Betrieb mit fossilem Brennstoff. Für die Luft-Wärmepumpe auf den ersten Blick, die Verwendung regenerativer Energie und zukunftsorientiert. Dagegen die höheren Anschaffungskosten und der Umstand, dass der Strom zum Betrieb eben wieder doch zu einem großen Teil aus fossilen Brennstoffen gewonnen werde. Schließlich gab den Ausschlag fürdie Gasheizanlage der Umstand, dass das Feuerwehrhaus nur zeitweise genutzt werde, eine Wohnung nicht enthalte und somit die Anlage vergleichsweise wenig in Betrieb sei. 

Danach befasste sich der Rat mit Bauanträgen und Bebauungsplänen:

Auf Biberkor musste etwas nachgebessert werden, da der vorgenommene Umbau und Erweiterung nach Feststellung desLRA Starnberg einer Befreiung bedurfte. Das Einvernehmen wurde erteilt.

Ein Anwesen in Unterberg, das sich herblich über die zulässigen Grundfläche befand, wurde in einem Kompromiss zwischenBauherrn, LRA Starnberg und Gemeinde soweit reduziert, dass die Grundfläche nur um 8 anstatt um 85 qm überschritten wird. Auch die geringfüge Baugrenzraumüberschreitung  akzeptiert der Rat.

Zum gefühlten 25763 Male stand dann wieder derBebauungsplan Nr. 64 “Seeuferbereich Kempfenhausen – Unterberg”, Teilbereich 6, 2. Änderung auf dem Programm. Lieblingsthema: Die zulässige Überschreitung der Grundfläche für Nebenanlagen wie Zufahrten etc.. Diesmal wurde bestimmt, dass die Anrechnung aufdie Fläche an zulässigen Nebenanlagen nicht erfolgt, wenn die Zufahrt nicht gebunden, also wasserdurchlässig, erfolgt. Wir sind schon gespannt, was beim 25764 Male ansteht.

Unspektakulär verlief dann die Widmung der Stassen Anemonenweg, Am Hohenrand (Höhenrain Gewerbegebiet Ost) undFalkenweg. Der Kastenjaklweg wurde abgestzt, was aber nichts mit dem Nachbarn zu tun habe, so die Verwaltung.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 24. November 2010 um 10:32 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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