CSU Berg

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Archiv für November, 2011

Prof. Dr. Männle (MdL) bei den Senioren

Donnerstag 24. November 2011 von admin

20 Senioren kamen zum politischen Stammtisch im Gasthof „Zur Post“ in Aufkirchen. Alle Punkte wurden intensiv diskutiert.
Frau Prof. Männle berichtete zuerst von Ihren neusten Erfahrungen.

In Brüssel gibt es zur Erarbeitung von neuen Ideen zuerst ein Grünbuch. Hier werden die ersten Gedanken zusammengestellt. Eine Festlegung gibt es noch nicht. Es sind Denkanstöße zusammen gefasst. Dieses Grünbuch kann jeder Bürger in seiner Landessprache der EU über Internet einsehen und ausdrucken. Dieses Vorgehen könnten wir in Deutschland bei größeren Projekten einführen, um eine frühzeitige Bürgerbeteiligung zu erreichen.

Die Regionen der EU können frühzeitig Einfluss auf anstehende Gesetzesentwürfe nehmen. Dies nutzen die Parlamentarier des bayerischen Landtages. Der Haushaltsausschuss des Landtages informierte sich 2 Tage über die Entwicklung in der EU.

Außerdem berichtete Frau Prof. Männle über die gute Haushaltslage in Bayern. Für die Bildung wird mehr Geld bereit gestellt, die Rücklagen für das kommende Jahr werden auf 2 Mrd. € erhöht und der Freistaat tilgt noch in diesem Jahr seine Schulden um 250 Mio. €. Auch für das nächste Jahr ist ein schuldenfreier Haushalt vorgesehen.

Der Report der Bertelsmann Stiftung zur Qualität der bayerischen Schüler fiel sehr positiv aus. In alle Kategorien lagen die Leistungen der bayerischen Schüler an erster Stelle in Deutschland. Dies zeugt von einem guten Schulsystem.

Zwei junge Frauen aus Aschering stellten Fragen an Frau Prof. Männle zu den geplanten Windrädern bei Aschering. Es entstand eine rege Diskussion über erneuerbare Energien. Ob dieser Standort wirtschaftlich für Windkraft geeignet ist, kann nur durch Messungen nachgewiesen werden. Neu für uns werden die riesigen Anlagen in unserer Landschaft sein. Nach der Abschaltung der Kernreaktoren muss der Anteil an erneuerbaren Energien rapide wachsen. Da kann man keine Region auslassen.

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Einladung zur Adventsfeier

Montag 21. November 2011 von admin

Einladung zur Adventsfeier
für Mittwoch, 7. Dezember 2011 um 17.00 Uhr Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ in Aufkirchen
ab 17.45 Uhr fröhliches Zusammensein in der Gaststätte „Zur Post“

Liebe Mitglieder und Freunde der CSU und der Senioren Union von Berg,
unsere Adventsfeier ist zur Tradition geworden. Sie stimmt uns auf das kommende Weihnachtsfest ein und beginnt am Mittwoch, den 7. Dezember um 17 Uhr in unserer Pfarrkirche in Aufkirchen. In diesem Jahr spielt die Pianistin Frau Kathleen Knopp aus Starnberg die Orgel auf Vermittlung von Herrn Anton Pentenrieder. Die vorweihnachtliche Musik berührt uns alle und lenkt unseren Blick auf das Weihnachtsfest.

Pfarrer Habdank bereitet uns auf das Weihnachtsfest vor. Für das christliche Abendland ist die Geburt Christi eines der Fundamente unseres Glaubens. Nach der besinnlichen und musikalischen Andacht genießen wir ab ca. 17.45 Uhr das Zusammensein in der gegenüber liegenden Gaststätte „Zur Post“. Wer Lust hat, kann mit den anderen Senioren ratschen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Personen teilnehmen würden. Bringen Sie auch Ihre Nachbarn und Freunde mit. 

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Hlavaty                                                                        Dr. Kurt Vinzens

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Neues vom Biber

Montag 21. November 2011 von admin

Völlig unbeeindruckt vom politischen Geschehen in Berg und der Welt geht der Biber seinen Aufgaben in Martinsholzen nach und arbeitet sich den Lüßbach abwärts vor. Dabei erbringt er nicht zur Begeisterung aller wahre Höchstleistungen:

Biber Werk in Martinsholzen

Einhalt versucht man ihm dadurch zu gebieten, indem man um die Bäume Zäune  zieht. Mal beobachten, ob etwas hilft.

Schutzzaun gegen Biberattacken

Was ein echter Biber ist, der baut natürlich auch einen Damm. So auch der Berger Biber. Der Lüßbach staut sich schon mächtig auf. Kunstvoll hat der Nager den Bach blockiert und Stämme, Äste und Zweige zu einem Wall errichtet. Schade nur, dass man ihn nicht zu sehen bekommt, da er immer in der Nacht arbeitet.

Biber Damm

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Gemeinderat behandelt Einwendungen zu den WEA

Mittwoch 16. November 2011 von admin

Zahlreiche Bürger aus den Anliegergemeinden aber auch aus Berg kamen gestern ins Rathaus, um die Sitzung des Gemeinderats zu verfolgen. Auf 50 Seiten hatte die Verwaltung akribisch alle Einwendungen zur beabsichtigten Aufstellung des Teilflächennutzungplans der Träger öffentlicher Belange und von Bürgern aufgelistet, eine Stellungnahme dazu formuliert und einen Beschlussvorschlag vorbereitet. Über Situierung, Größe der Fläche, Fledermäuse und Vögel bis hin zu Infraschall, Beeinträchtigung des Eigentums, Zerstörung der Landschaft etc. reichten die Einwendungen. Die perfekte Vorbereitung durch die Mitarbeiter der Verwaltung führt dazu, dass alle Punkte züging und nahe zu ohne Diskussion – zwei Wortmeldungen von GR Adldinger und GR Hlavaty – behandelt werden konnten. Am Schluss waren 73 Abstimmungen mit jeweils 15:0 Stimmen – es waren nicht alle GR anwesend – behandelt und verabschiedet worden. Der Teilflächennutzugplan wird nun erneut ausgelegt und steht über die Homepage der Gemeinde Berg dann auch online zur Verfügung.

Um erneut auch auf die Anzahl der WEA einzugehen und deren Zahl auf vier zu begrenzen, kam man überein einen Bebauungsplan aufzustellen und so Planungs- und damit Rechtsicherheit auch für die Nachbargemeinde zu schaffen.

Sinn und Zweck und vor allen Dingen der Standort der WEA werden von den Nachbargemeinden nach wie vor heftig bestritten und rechtliche Schritte angekündigt. Dass die Gemeinde Berg keine Wahl hat und Flächen ausweisen muss, ist trotz gebetsmühlenartiger Wiederholung und allem Verständnis für deren Anliegen nicht zu vermitteln. Der Bürgermeister von Wildpoltsried nannte diese Haltung „Nimbys – not in my backyard“. Letzendlich ist aber alles ein demokratischer Prozess, einschließlich Rechtsweg, der wie auch immer er ausgeht, hinzunehmen ist.

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Windenergieanlagen im Gemeinderat

Montag 14. November 2011 von admin

Am 15.11.2011 kommt der Gemeinderat zu einer Sondersitzung zusammen, um über die WEA in den Wadlhauser Gräben zu entscheiden. Beginn ist um 19.30 Uhr. Es geht um die Standortfestlegung und die Einleitung eines Verfahrens zur Aufstellung eines Bebauungsplans.

Nach wie vor kommen insbesondere aus den Nachbargemeinden massive Einwendungen gegen das Vorhaben. Auch aus diesem Grunde hat sich der Berger Gemeinderat samt Bürgermeister und Verwaltung nach Wildpoldsried aufgemacht. Auch der Starnberger Kreistag nebst Landrat hatten sich auf den Weg dorthin gefunden. In Wildpoldsried wird massiv auf Windkraft und andere altenativen Energien gesetzt. Geradezu eine Mustergemeinde: http://www.wildpoldsried.de/index.shtml?wir

Als wesentliches Ergebnis haben die Gemeinderäte mitgenommen: a) es muss auf jeden Fall gemessen werden, welcher Wind weht und b) erstaunlich, welchen Rückhalt die  WEA in der Bevölkerung haben.

Anschließend begab man sich zu den Anlagen vor Ort, die auf einem Höhenrücken liegen und zwischen 450 und 1000 m Abstand zur nächsten Bebauung haben. Eine Spontanbefragung von Anwohnern ergab, dass diese keinerlei Einwendungen haben. Die Bahn bzw. die B12 oder der WEA-Tourismus würden mehr stören. Akkustisch waren die WEA aus ca. 200 m wahrnehmbar, wenn alle still waren. In ca. 100 m Entfernung war ein „Pfft“ der Rotorblätter zu hören, das von den Anwesenden aber noch nicht als störend oder unangenehm bezeichnet wurde. Inwieweit die in Berg geplanten Windräder, die deutlich höher werden sollen, zu einem anderen Ergebnis führen, konnte nicht abschließend beurteilt werden. Die Wildpoltsrieder planen jedenfalls zwei neue WEA von der in Berg beabsichtigten Größe.

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„Wo uns der Schuh drückt“

Freitag 11. November 2011 von admin

Politischer Stammtisch mit unserer Landtagsabgeordneten Prof. Ursula Männle
„Wo uns der Schuh drückt“
Mittwoch, den 23. November um 19.30 Uhr
Gasthof „Zur Post“ in Berg-Aufkirchen (Marienplatz 2)

 Liebe Mitglieder und Freunde der CSU Senioren Union,
die schwarz-gelbe Regierung in Bayern amtiert jetzt drei Jahre. Viele Bürger sind vom politischen Umfeld verunsichert. Die bayerische Staatsregierung hat Erfolge aufzuweisen, die jedoch gering zur Verbesserung der Stimmung beitragen. Die Konjunktur in Bayern übertrifft noch alle Erwartungen und schafft neue Arbeitsplätze. Welche Auswirkungen bringt die erwartete Konjunktureintrübung?

  • Die Finanzkrise mehrerer Eurostaaten verunsichert. Alle fragen sich: „wie geht es weiter?“
  • Wie wirkt sich die Energiewende in Bayern aus?
  • Die Bewertung (Pisa) der bayerischen Schulen ist positiv und weist den Spitzenwert in Deutschland aus, da wir ein gegliedertes Schulsystem haben.
  • Bayern hat seit mehreren Jahren einen ausgeglichen Haushalt. Bleibt das so?

Wir diskutieren, was in der Politik und dem Auftreten der Repräsentanten verändert werden muss, damit wieder positiv über die Regierung in Bayern gesprochen wird. Jeder kann und sollte seine Meinung äußern. Frau Prof. Männle wird die Diskussion leiten und aus ihrem reichhaltigen Wissensschatz schöpfen. Wir erwarten eine rege Beteiligung und eine interessante Diskussion. Sie und Ihre Nachbarn und Freunde sind herzlich eingeladen.

Dr. Kurt Vinzens 

Weitere Veranstaltungen des Ortsverbandes:

  • Donnerstag, 1. Dezember 19 Uhr Stammtisch im Gasthof „Zur Post“
  • Mittwoch, den 7. Dezember 17 Uhr Adventsfeier mit Andacht in der Kirche und anschließendem Zusammensein in der Gaststätte „Zur Post“ in Aufkirchen

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Gestern im Gemeinderat

Mittwoch 9. November 2011 von admin

Das „heiße Eisen“, das dieses Mal die Reihen der Zuhörer füllte, waren nicht die Windkraftanlagen sondern ein Antrag der Reiser Systemtechnik GmbH aus Höhenrain zur Änderung des Bebaungsplans in Mörlbach. Die Fa. Reiser hat einen Großauftrag erhalten. Als hochspezialisierte Firma soll sie 1:1 Modelle eines Hubschraubers zu Trainingszwecken und Simulation nachbauen und braucht dazu entsprechende Halle(n). Auf dem Firmengelände in Höhenrain und auch sonst in der Gemeinde Berg wurde die Firma, die inzwischen ca. 60 Mitarbeiter beschäftigt, nicht fündig. Nun sollen auf dem ehemaligen Möki-Gelände in Mörlbach entsprechende Hallen entstehen. Die Vorstellung der Planung im Vorfeld bei den Nachbarn und den Gemeinderäten durch Wolfgang Reiser persönlich mündet schließlich in einem Anschreiben an die Gemeinderäte, dass man mit dieser Planung nicht einverstanden sei. Bürgermeister Monn wies darauf hin, dass man sowohl für die Anliegen der Firma Reiser als auch für die Einwendungen der Nachbarn Verständnis habe. GR Hlavaty wies darauf hin, dass man dies alles im Verfahren prüfen müsse. Man könne jetzt nicht pauschal ablehnen oder zustimmen. Der Gemeinderat brachte jedenfalls das Verfahren zum Unmut einiger Zuhörer auf den Weg.

Weiterhin befasste sich die Versammlung mit dem Thema Internetversorgung und hier speziell mit der Einbringung von Leerrohren für Glasfaserkabel und der Aufstellung eines entsprechenden Konzeptes bei anstehenden Baumaßnahmen. Erreicht werden soll damit, dass die Gemeinde Berg langfristig über ein eigenes Leitungsnetz verfügt und nicht mehr auf die jeweiligen Anbieter angewiesen ist.

Die Musikschule der Stadt Starnberg, die auch von Schülern aus Berg besucht wird, bekommt einen einen Zuschuss von ca. € 42.000,00 pro Jahr (bisher € ca. 38.000).

Die Berger Feuerwehr bekommt eine neues Löschgruppenfahrzeug LF 10, das das alte Fahrzeug aus dem Jahr 1973 ersetzten soll. Kosten ca.€ 210.000,00, wobei ein großer Teil auch durch Zuschüsse finanziert wird.

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