CSU Berg

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Archiv für September, 2011

Finanzminister Fahrenschon kommt nach Berg

Donnerstag 29. September 2011 von admin

Am Mittwoch, den 12.10.2011 kommt Finanzminister Georg Fahrenschon nach Berg.
Um 19.30 Uhr beginnt die Veranstaltung im Hotel Schloß Berg.
Thema wird natürlich der Euro sein und wie es mit ihm weiter geht.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Werden die Windkraftanlagen zum Stuttgart 21 von Berg?

Mittwoch 28. September 2011 von admin

Vielleicht etwas weit hergeholt ist es, wenn man die Proteste aus Stuttgart mit denen vergleicht, die sich gegen die Errichtung der Windkraftanlagen in den Wadlhausener Gräben richten. Zumindest plakativ werden aber schon  Horrorszenarien gezeichnet:

Der Protest kommt nahezu ausschließlich aus den Gemeinden Schäftlarn und Icking. Grundsätzlich kann man auch dafür Verständnis haben, dass man die WKA nicht vor der Haustür haben möchte. Jedoch hat jede Medaille zwei Seiten. Die CSU Berg und die CSU Fraktion im Berger Gemeinderat unterstützt die Ausweisung der Konzentrationsfläche in den Wadlhausener Gräben und steht hinter dem eingeleiteten Verfahren.

Die Gründe hierzu sind: 1. Aufgrund eines Bauantrages zur Errichtung einer WKA zwischen Aufkirchen und Sibichhausen musste man im Rat erkennen, dass dieses Vorhaben nach dem BauGB privilegiert ist, also quasi überall im Außenbereich errichten werden kann. 2. Um dieses Vorhaben zu verhindern, wurde es auf Antrag der Gemeinde ein Jahr zurückgestellt. 3. Durch die Ausweisung einer Konzentrationsfläche kann die Gemeinde im Flächennutzungsplan festlegen, wo im Gemeindegebiet WKA errichtet werden können. 4. In Absprache mit dem LRA Starnberg und den übrigen Gemeinden im Landkreis kam man überein, den Mindestabstand zu Siedlungen auf 1000 m festzulegen. 5. Als einziger Standort, der dieses Kriterium erfüllt, haben sich die besagten Gräben von Wadlhausen herausgestellt. 6. Aus diesem Grunde wurde das Verfahren für diese Flächen eingeleitet und alle Träger öffentlicher Belangen gehört. Hierzu gehören auch die Nachbargemeinden. 7. Da die Gemeinde Berg nicht mehr die Wahl hat, ob WKA kommen sondern nur noch wohin man diese stellt, war dieses Verfahren zwingend erforderlich. 8. Über die Anzahl ist definitiv noch keine Aussage getroffen. Natürlich passt auf eine Fläche y rechnerisch eine Anzahl x an WKA. 9. Der für die CSU Berg wesentliche Punkt ist jedoch noch garnicht geklärt. Eine Beteiligung und der Betrieb der WKA durch Gemeinde Berg kommt für uns nur dann infrage, wenn nachgewiesen ist, dass am geplanten Standort ausreichend Wind zur Verfügung steht. Nach unseren Erkenntnissen müssen dies wenigsten 6 m/s und ca. 1700 Volllaststunden im Jahr sein. Das Gutachten hierzu soll am 4.10.2011 dem Gemeinderat vorgestellt werden.

Bei allem Verständnis für die Ansichten und Argumente aus den Nachbargemeinden kann es nicht angehen, dass  die Vorgehensweise des Berger Gemeinderats, der Verwaltung und des Ersten Bürgermeisters Monn als rücksichtlos oder ähnliches bezeichnet wird. Von Beginn an wurde in der örtlichen Presse auf den diversen Internetplattformen und im förmlichen Verfahren über das Vorhaben informiert. Jederzeit standen diese Informationen auch den Nachbargemeinden zur Verfügung. Inzwischen fehlt uns der Glaube auf Basis einer sachlichen Diskussion einen Konsens zu erreichen: Die Gemeinde Berg verfolgt das Ziel bestimmen zu können, wo in ihrem Hoheitsgebiet WKA errichtet werden können. Die Nachbargemeinden und ihre Bürger sind gegen den geplanten Standort und wollen das Vorhaben verhindern.

Insoweit muss man Bürgermeister Monn bewundern, wenn er sich tapfer zu Veranstaltungen der Gegner der WKA begibt und für Verständnis  für die Vorgehensweise in Berg wirbt. In diesem Zusammenhang ist die Frage interessant, was eigentlich passiert, wenn dem Gemeinderat in Schäftlarn oder Icking ein Antrag auf Errichtung einer WKA vorliegt.

Wir sind gespannt, wie es weiter geht.

 Infos zu den WKA finden Sie hier:

Gemeinde Berg: http://www.gemeinde-berg.de/

Einladung zur Informationsveranstaltung „Windenergie”
 
 

Am 18.10.2011 um 19:30 Uhr findet im Gasthof “Zur Post” in Aufkirchen eine Informationsveranstaltung zum Thema “Windenergie” statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind hierzu recht herzlich eingeladen.

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Kieler Stäbchen und Lindauer Schere

Freitag 23. September 2011 von admin

“Kieler Stäbchen” und “Lindauer Schere” sind keine Schmankerl aus Schleswig-Holstein oder vom Bodensee, sondern Spezialkameras zum Befahren des Kanalnetzes. In der Sitzung des Gemeinderates am 21.09.2011 hat die awamo – Abwassermodell Starnberger See – das Konzept vorgestellt, mit dem das Fremdwasser im Kanalnetz der Gemeinde Berg und den übrigen Mitgliedsgemeinden des Abwasserzweckverbandes in den Griff bekommen werden soll. Fakt ist, dass bei Trockenwetter bis zub 61% und bei Regenereignissen bis zu 200% Fremdwasser (=Regen-, Grund- und Schichtenwasser) im Abwasserkanal festgestellt werden. Dies führt dazu, dass die Kläranlage in Starnberg an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gerate, so der Verbandsvorsitzende, Bürgermeister Monn in einer Presserklärung vom 21.09.2011.

Auffällige Ortsteile in Berg sind Höhenrain und Aufkirchen. Hier habe man deutlich zuviel Fremdwasser bei den eingerichteten Meßstellen festgestellt, so Dipl.Ing. Margot Große von der Koordinierungsstelle Fremdwasser bei der Vorstellung im Gemeinderat.  Wo es aber genau herkommt – aus dem öffentlichen Netz oder den privaten Grundstücksentwässerungsanlagen – könne man noch nicht sagen.

Jedenfalls nimmt die Gemeinde Berg nun das Heft in die Hand. Über die nächsten zehn Jahre wird systematisch das öffentliche und private Kanalnetzt mit den Spezialkameras”Kieler Stäbchen” und “Lindauer Schere” erforscht. Die Kosten hierfür werden bei der Neukalkulation der Abwasserpreise auf die Gebühren umgelegt und verteilt. Eine grobe Schätzung im Gemeinderat ging von 0,2-0,5 € pro cbm aus. Eine unmittelbare Inrechnungstellung der Überprüfung findet somit nicht statt. Sofern bei einer privaten Grundstücksentwässerungsanlage ein Mangel festgestellt wird, muss der Eigentümer diesen dann auf seine Kosten beseitigen lassen.

Weitere Informationen gibt es in Kürze auf: http://www.av-sta-see.de/index.htm

Das Konzept sieht vor, dass

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Sirenenmast für Feuerwehr in Allmannshausen

Freitag 23. September 2011 von admin

Entgegen besorgter Nachfragen bei der Gemeindeverwaltung handelt es sich nicht um einen Mobilfunkmasten, der nun in Allmannshausen an der Staatsstrasse nach Münsing aufgestellt wurde. Vielmehr hat hier in Absprache mit der Freiwilligen Feuerwehr Allmannshausen der neue Mast für die Alarmsirene seinen Standort gefunden. Nach Auskunft der Verwaltung hat man diesen Punkt aus strategischen Gesichtpunkten gewählt, da die aktiven Feuerwehrler auch aus den angrenzenden Ortsteilen Sibichhausen und Assenhausen den Alarm hören sollen. Dies sei am alten Standort nicht gewährleistet gewesen, so die Verwaltung. Dorfverschönernd schaut’s nicht gerade aus.

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Sommerpause vorbei

Mittwoch 14. September 2011 von admin

Unspektakulär verlief die erste Sitzung nach der Sommerpause. Einige weilten noch im Urlaub, andere waren noch nicht in der Stimmung, sich mit Leib und Seele wieder den wichtigen Dingen zu widmen.

Hund auf dem See - Sommer in Berg

Auch gab die Tagesordnung nicht so viel her. Einen kleinen Seitenhieb auf den Fleiß der Gemeinderäte konnte sich der Bürgermeister nicht verkneifen. Waren doch zur Ortsbesichtigung des Lüßbach zur Klärung der Frage, ob dieser auf Antrag der QUH auch zur Nutzung der Wasserkraft in Betracht kommt, tatsächlich zwei Gemeinderäte erschienen: Dr. Haslbeck (CSU) und Richard Fink (EUW). Im Übrigen wurden Bauanträge behandelt: Kinderhaus in Biberkor (angenommen), Reithalle Bachhausen (angenommen), Bauvorhaben Rottmannweg 1 (abgelehnt, weil dreígeschossig), Nachträgliche Genehmigung Rottmanweg 2a (abgelehnt, weil dreigeschossig), Hütte für die Bogenschützen in Berg Nord (angenommen). Das war es im Großen und Ganzen.

Am Freitag kommt Besuch aus Phalsbourg. Diesmal sind auch elf Schüler dabei, die von Frau Dagmar Diepolder (LSH Kempfenhausen) und Andreas Hlavaty (MTV Berg) betreut werden. Am Samstag steht u.a. ein Ausflug nach München auf dem Programm, während die Erwachsenen nach Herren Chiemsee fahren.

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