CSU Berg

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Archiv für April, 2011

Energiesituation in Deutschland: Perspektiven für den Landkreis und die Gemeinde Berg

Montag 25. April 2011 von admin

Der CSU Ortsverband lädt Sie herzlich ein zum Vortrag von Dr. Kurt Vinzens zum Thema:

Energiesituation in Deutschland: Perspektiven für den Landkreis Starnberg und die Gemeinde Berg
Donnerstag, 5 Mai. 2011, Beginn 19.30 Uhr
Gasthof zur Post, Aufkirchen

 Zur Einführung werden grundsätzliche Zusammenhänge der Energieversorgung an Hand der letzten Jahre erklärt. Der Stromverbrauch, den wir als Bürger mit unseren Betrieben anfordern, hat ein typisches Tagesprofil. Danach muss sich die Stromerzeugung richten, da sie zeitgleich einspeisen muss. Unsere Volkswirtschaft benötigt Produzenten, die über den ganzen Tag preisgünstigen Grundlaststrom erzeugen. Mit dem schnelleren Atomausstieg gegenüber dem Regierungsprogramm – 2010 muss die Funktion der Grundlastversorgung durch andere Energielieferanten ersetzt werden. Die Möglichkeiten der einzelnen regenerativen Energieträger werden beschrieben und Wege zur Lösung unseres Energiewandels aufgezeigt.

Es sind riesige Investitionen erforderlich und viele Landschaften erhalten ein modifiziertes Bild. Ein europaweiter Stromaustausch wird zwingend. Wir Verbraucher bezahlen die Investitionen und die Wege zum Wandel über unsere Stromrechnung. Der Energiepreis muss so gestaltet werden, dass energieintensive Betriebe nicht abwandern. Der Wandel bietet aber auch Chancen, was wir nicht vergessen sollten.

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Mein lieber Schwan

Mittwoch 20. April 2011 von admin

heißt es nach der OperLohengrinvon Richard Wagner und bedeutet heute soviel wie Überraschung, Erstaunen aber auch Empörung. Auch Richard Wagner war daeinst in Berg zuhause. Mein lieber Schwan dachte ich mir auch, als ich den dicken Umschlag im Briefkasten fand und sich der Inhalt als die Petition nebst sieben weiteren Bauanfragen der Eheleute Genz herausstellte:Mörserturm (höchstrichterlich entschieden), Lagerplatz, Konzernverwaltung, Berg University, Windkraftanlage, Güllegrube und Pensionspferdehaltung. Der genz’sche Beauftragte hatte dann auch gleich den Vorschlag, dass man sich über Ostern diese Lektüre zu Gemüte führen könne. Bevor man nun aber pauschal die Anträge und Anfragen verwirft und vorab negativ bewertet, muss daran erinnert werden, dass jeder in einem Rechtsstaat eben auch das Recht hat Anträge zu stellen und einen Anspruch auf Entscheidung durch das zuständige Organ hat. Dem Gemeinderat wird also nichts anderes übrig bleiben, als sich inhaltlich mit den Anfragen zu beschäftigen, um entscheiden zu können, ob das Einvernehmen erteilt oder nicht erteilt wird.

Freilich geht dasnicht ohne Blick zurück. Die Zulässigkeit des Mörserturms, an dem der Bauherr existenziell hängt, ist aber nicht mehr Sache der Gemeinde. Hier ist alles ausgereizt. Hier kann man auch verlangen, dass höchstrichterliche Entscheidungen einmal akzeptiert und umgesetzt werden. So zumindest war der “Schmusekurs” nach der Trennung vom allseits bekannten Rechtsbeistand in derPresse kolportiert worden. Auch die Windkraftanlage war schon Gegenstand einer Beratung im Gemeinderat. Die anderen Anfragen lösen teilweise erstaunen aus, so dass man gespannt sein darf, was da tatsächlich an Antrag und Information im Gemeinderat zur Verfügung gestellt wird.

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Senioren besuchen Wacker Chemie

Mittwoch 13. April 2011 von admin

Unsere Mitglieder Dr. Peter Haslbeck und Kurt Röger haben diesen Ausflug ausgesucht und organisiert. Es klappte alles. Leider war die Buskapazität beschränkt; die Warteliste war noch lang.Bei schönstem Wetter konnten wir die herrliche Landschaft entlang des Weges bewundern.Unser erstes Ziel war die Firma Wacker Chemie AG in Burghausen. Sie ist ein global operierender Chemiekonzern. In 2010 erwirtschafteten rund 16.000 Mitarbeiter einen Umsatz von über 4 Mrd. €. Am Standort in Burghausen sind etwa 10.000 Mitarbeiter beschäftigt. Wir bekamen einen Überblick über die vielfältige Produktpalette. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Bus durch das riesige Fabrikgelände. Unser Führer erklärte die einzelnen Produktionsstätten. Beeindruckt waren wir von dem Wasserkraftwerk, das Anlass für die Ansiedlung an dem Ort war. Heute deckt diese Stromversorgung noch etwa 10 % des Bedarfs. Die Stromkosten sind ein ausschlaggebender Faktor für den Produktionsstandort. Bei zu hohen Strompreisen muss die Firma ins Ausland ziehen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Am Nachmittag ging es weiter zur Burg oberhalb der Stadt Burghausen. Mit ihren 1.051 Metern ist sie eine der imposantesten Burganlagen der Welt und zudem eine großartige Leistung mittelalterlichen Burgen- und Wehrbaus. Sie besteht aus sechs für sich abgeschlossenen Höfen, die durch Tore, Gräben und Zugbrücken gesichert waren. Diese mussten überwunden werden, um in den inneren Burghof und die Hauptburg zu gelangen. Burghausen gilt als Musterbeispiel einer Abschnittsburg. Durch die Höhenlage auf einem Bergrücken kam ihr große strategische Bedeutung zu. Die Führerin erklärte uns viele geschichtliche und bauliche Einzelheiten. Im 30-jährigen Krieg wurde die Burganlage nicht von den Schweden angegriffen, da – Gott sei dank – die Salzach gerade Hochwasser führte. So sind viele Gebäude und Einrichtungen aus dem 14. Jahrhundert erhalten geblieben.

Nach den anstrengenden Besichtigungen stärkten wir uns im nahe gelegenen Gasthof und fuhren, von den vielfältigen Erlebnissen beeindruckt, mit dem Bus in unsere Heimat. Es war ein gelungener Ausflug.

Dr. Kurt Vinzens

Senioren in Burghausen

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Kreis CSU hat gewählt

Sonntag 10. April 2011 von admin

Für den  8. April 2011 hatte CSU Kreischef Harald Schwab nach Andechs geladen und 125 Delegierte kamen, um u.a. den neuen Kreisvorstand zu bestimmen. Harald Schwab  (Gilching) wurde ebenso wiedergewählt wie seine vier Stellvertreter Eva John (Starnberg), Stefanie von Winning (Tutzing), Eva-Maria Klinger (Gauting) und Uli Rieger (Pöcking). Der Ortsverband Berg wird im Kreisvorstand weiterhin von Dr. Kurt Vinzens als Schriftführer repräsentiert. Als Ortsvorsitzender ist Andreas Hlavaty kooptiert, darf also auch an den Sitzungen teilnehmen.  Mit dabei aus Berg: Sabine Leitner, Toni Leitner, Monika Zeschky, Waltraud Vinzens, Ria Windaus als Gast, Dr. Kurt Vinzens, Dr. Peter Haslbeck und Andreas Hlavaty.  Begrüßen konnte der Kreisvorsitzende Schwab Bundesministerin Ilse Aigner und den Bayerischen Finanzminister Georg Fahrenschon, der im Herbst 2011 auf Einladung der CSU Berg zu einem Vortrag in die Gemeinde kommen wird. Stark im neuen Kreisvorstand wird die Junge Union vertreten sein, die bei den Besitzern vier von 14 Mitgliedern besetzen kann.

Bestens gelaunt: Ilse Aigner und Traudl Stretz

 

Finanzminister Fahrenschon kommt im Herbst nach Berg

 

Kreisdelegierte im Gespräch: Monika Zeschky, Waltraud Vinzens, Dr. Peter Haslbeck

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